Juli Goes Southamerica

one more day in paradise

THE END is near

Mittwoch, 19.02.2014

Meinen Flug nach Lima habe ich bekommen und auch nen Bus anschließend für 19!!!Std. nach Mancora dem angeblich schönsten Strand in Peru. Leider hatte ich ein paar Kommunikationsprobleme an der Busstation was dazu geführt hat, das ich spontan in den nächsten Bus gehüpft bin und der dann leider bei weitem nicht so komfortabel wie der letzte Bus war, aber selbst schuld  :-D. 

Ich weiß ja nicht ob ich mittlerweile zu verwöhnt bin, aber schön ist anders, bin ich doch im absoluten Partyort der Peruaner u Chilenen gelandet. Mit meinem neuen Reisealter 27, war ich auch noch deutich zu alt zumindest in meinem Hostel aber mitmachen ist immer noch besser als zugucken und nach ein paar Tagen bin ich dann mit der Kanadierin Ashleyn nach Huanchaco weiter gereist ein weiterer aber ganz ruhiger Ort an der Küste von Peru zurück Richtung Lima.

Die Pacific Küste ist halt nicht die Karibik Küste, es erfüllt aber total den Zweck den ich mir am  Ende meiner Reise gewünscht habe. Ruhe, Strand, Sonne, Erholung. Und es ist total interessant das mir nach genau 1 Std. am Strand sterbens langweilig ist, dann geh ich mir nen Eis kaufen (dort wo mindestens meine Mutter sagen würde, da kannst du doch kein Eis kaufen).
Anschließend probiere ich dann diesen Quinoa Drink der interessant schmeckt ich aber keine Ahnung hab was drin ist.
Dann kommt dieser Strandverkäufer und ich probiere auch noch dieses bunte Gebäck, dann geh ich zurück zum Hostel laber ein paar Leute voll, verweile ein wenig in der Hängematte und geh ggf. wieder zurück zum Strand (der ist ja auf der anderen Straßenseite) usw. 

Also eigentlich mache ich genau das was ich 3 Monate lang gemacht habe, ich entdecke das Fremde, das Unbekannte und denke immer positiv das nix passiert.

Ich habe so unglaublich viel erlebt, ich habe 5 Länder bereist, habe so unglaublich viele nette und verschiedenen Menschen kennengelernt. Ich habe ein paar Menschen so unglaublich schnell in mein Herz geschlossen, habe soviel Hilfsbereitschaft erfahren von Menschen die ich noch nicht einmal kannte und ich wurde weder beraubt, noch überfallen, noch hatte ich blöde Situationen.

Reisen ist eine Challenge, du hast Hoch und Tiefs. Jeder reist anders, mal stressig, mal entspannt. Man lernt sich selber so verdammt gut kennen und es gibt genau wie im Leben keinen richtigen und keinen falschen Weg, der Weg ist einfach nur anders.
Tage sind wie Wochen und Wochen wie Monate, weil man soviel erlebt.

Was ich aber nie von mir gedacht hätte, ich habe immer gedacht ich könnte Jahre reisen ohne nach Hause zu wollen und jetzt nach 3 Monaten will ich nach Hause und freue mich total auf mein social life, auf meine Familie, meine Freunde, meine Wohnung und so viel mehr! Habe in meinem Köpfchen schon soviele Sachen die ich gerne bald machen will mit euch, weil ich diese so vermist habe.

Ich habe es total genossen das zu tun worauf ich Lust hatte, das zu erleben was ich erleben wollte und war immer wieder überrascht wie man Situationen, Abenteuer, Hürden etc. meistern kann wenn man nur will oder auch muss.

Ich kann sogar jetzt echt ein wenig spanisch, es reicht leider noch nicht für eine gute Konversation aber ich kann mein reisen managen in spanisch, zwar nicht annähernd perfekt aber funktioniert. 

Es kommt mir vor als wäre es ein Jahr her das ich in Patagonien Frank Sinatra lauthals getrallert habe und wir beschlossen haben das es ein wunderbares Travel Lied ist, so viel Wahrheit: frank sinatra: my way

Ich habe mal gelesen: Travelling is the only think you buy, that makes you richer und ich finde es stimmt.

Ich freu mich auf EUCH und es macht mich stolz das ich mir eben mal die Statistik angeschaut habe und es fast 900 Klicks auf meinen Blog in 3 Monaten gab. Danke dafür und einen ganz besonderen Dank an diejenigen die sich so lieb in Hintergrund um alles gekümmert haben, das ich ganz unbeschwert reisen konnte!

I did it my way!

Ich freu mich ganz arg doll auf Euch!

Welcome Peru - Welcome Machu Picchu

Montag, 10.02.2014

Von Bolivien ging es weiter nach Peru. Einen kurzen Abstecher nach Arequipa und weiter nach Cusco.

Da ich mich nach den letzten 2,5 Monaten ziemlich overloaded fühle, wollte ich eigentlich nur so schnell wie möglich an den Strand und hatte nun wirklich keine Lust auf wandern und den Machu Picchu. Aber wat mutt, dat mutt!

Macchu  Picchu ist nur via einem überteuerten Zug oder zu Fuß zu erreichen. Da 4 Tages Wandertouren nicht in Frage kommen und Zug nun wirklich unspannend & spießig ist, habe ich mich für meinen Liebling den Bus entschieden. Mit dem Bus fährt man 6 - 8 Std für 78km :-D nach Hydroelectrika und wandert von dort 2 Stunden entlang der Bahnschienen nach Aquascaliente der Stadt am Machu Picchu und winkt dann immer schön den faulen Zugfahrern zu :-D

Am nächsten Morgen ging es dann um 4:30 rauf zum Machu Picchu bei ströhmenden Regen, ich wollte die ganze Zeit den Schuttlebus nehmen (es hätte ja keiner erfahren) aber dann ist wohl doch der sportliche Ehrgeiz in mir zurück gekehrt. Stellenweise habe ich diesen dann doch verflucht, es ging nämlich 1,5 Std. lang steil Treppen hoch. Es war nicht nur kalt und naß, sondern auch dunkel und ich hatte keine Taschenlampe.

Hiking Trail

Aber oben angekommen hat es sich gelohnt, da es schon eine beeindruckend Ruine ist und wenn man sich vorstellt wie diese Stadt in den Bergen mal erbaut worden ist. Wahnsinn. Die Inkas erbauten die Stadt im 15. Jahrhundert in 2360 Metern Höhe auf einem Bergrücken zwischen den Gipfeln des Huayna Picchu und des Berges gleichen Namens (Machu Picchu) in den Anden.

Machu Picchu Inka Spiegel Machu Picchu Machu Picchu Machu Picchu

Dann ging es die Treppen  wieder runter und zurück nach Hydroelectrika wo "eigentlich" ein Bus auf uns warten sollte, aber da ich ja im Abenteuer Urlaub bin stellte sich der Rückweg noch als sehr spannend heraus. Eine Brücke die Hydroelectrika mit dem nächsten Kaff verbindet ist vom Regen weggespült worden (muß ne gute Brücke gewesen sein :-)) somit TARRRAAA ohne Brücke, keine Verbindung!

Es wäre mir ja ziemlich egal gewesen hätte ich nicht am nächsten Tag nen Flug nach Lima gebucht, also saß ich mit den Spießern im überteuerten Zug zurück nach Cusco damit ich sicher meinen Flug in die Sonne bekomme.

Ich habe nämlich genug von Regen und Berge kann ich auch nicht mehr sehen. Ich will Strand u da der schönste Strand von Peru angeblich im Norden in Mancora ist, ging die nächste Reise nach Mancora, aber das erzähle ich beim nächsten Mal. Es ist nämlich noch 8 Minuten Happy Hour :-D

Karneval an der Copacabana 31.01 - 4.2 - The festival of the Virgen de la Candelaria

Sonntag, 02.02.2014

Da denkt man an nix Böses, ist froh dem Dschungel entkommen zu sein und will einfach nur Erholung da kommt man in das mega Fest der Bolivianer am Titikakasee.

The festival of the Virgen de la Candelaria

Okay dabei ist alles. Ich beschreibe es mal aus kölsche Sicht.

Die Blumenmädchen dekorieren liebevoll die Straße. Achtet mal darauf das die nicht ihren Körper vor Regen schützen sondern ihre Hüte :-D

BlumenmädchenBlumenmädchen Fertig

Der Zoch kütt

Der zoch kütt

Die Tanzmariechen

Tanzmariechen

Die Kapelle

Kapelle

Der General

Der General

noch mehr Tanzmariechen und Jecken

Bier trinkende Bolivianerinnen

Die Zuschauer

Die Zuschauer

Die Tribüne

Tribüne

Der Elferrat

Elferrat

Der Jeck mit einem neuen Hut :-D

Der Jeck mittendrin

Der Wagen


Karnevalswagen

Der Tag danach, das Fest geht weiter. Es ist 8:45 und es ist wie in Köln die TRINKEN.

  8:45

Und ihr könnt gespannt sein welches Kostüm ich mir organisiert habe :-D

Von soviel Schock mußte ich mich erstmal erholen und bin ins Hotel gezogen, mein Körper hat nach 2 Monaten nach Ruhe u Luxus geschriehen, also habe ich mir mal was gegönnt und bin abends mega happy mit ner Tüte Chips und Schoki ins Bettchen gekrochen und habe The Voice of Bolivia geschaut mit Blick auf dem Titikakasee und ratet mal wie teuer. 9€ inkl Frühstück :-D

Hotel lago azul copacabana Titikakasee

Am nächsten Tag bin ich dann mit 2 Deutschen zur Isla del Sol gefahren, sind einmal von Norden nach Süden gewandert und haben dort bei traumhaften Wetter 2 Tage verbracht.

Isla del Sol isla del sol Isla del Sol

Jetzt geht es weiter nach Peru

Auf Teufel komm raus in die Pampas

Donnerstag, 30.01.2014

Yieha endlich sollte mein Flieger mit Amaszonas von la paz nach Rurrenabaque gehen und endlich nach 4 Tagen warten am Flughafen angekommen sagt mir die Frau am Schalter das mein Flieger Verspätung hat und das Boarding nicht um 12:20 ist sondern 30 - 45 min später.

Also bin ich noch in den Subway habe was getrunken und bin um 12:50 zum Boarding, aber keine Maschine zu sehen und auch keine Personen die nach Rurrenabaque wollten. Erst habe ich noch gewartet aber als ich dann zurück zum Schalter gegangen bin stellte sich heraus das mein Flieger weg war. TARRAAA Fehlinformation. Aber da mich so etwas ja null schockt und ich dann brav gefragt habe ob ich dann im nächsten Flieger mitfliegen darf, weil mein Gepäck ja schließlich auch schon dort ist und Bolivien nicht Deuschland ist durfte ich mit der nächsten Maschine mitfliegen, wie nett :-D

Dann bin ich auch zusammen mit Benjaaamin und Juan Pablo aus Chile die ich schon vorher mal kennengelernt hatte zusammen geflogen wie praktisch, wollten wir uns ja eigentlich erst dort treffen.

Der kleinste Flughafen den ich je gesehen habe. Flughafen

Am nächsten Tag ging es dann auch sofort los auf die 3 Tages Tour durch die Pampas mit dem Boot. Geschlafen haben wir in einer Lodge mitten in den Pampas direkt aufm\übern Fluß.

Fluvial Lodge Boat

Da durch den vielen Regen vieles überflutet war, war eigentlich fast überall nur Wasser zu sehen. Aber es war so wunderschön. Wir haben pinke Flussdelphine gesehen (ich wußte gar nicht das es die gibt), sind nachts mit dem Boot rausgefahren bei Dunkelheit und haben mit Taschenlampen Krokodile\Aligatoren gesucht. Man konnte von weiten die Augen funkeln sehen und wir sind dann langsam mit dem Boat ran. Überall Affen, Delphine, Aligatoren usw.

Wir sind sogar ins Wasser gesprungen als 5 Delphine um uns herum waren. Ich habe nur gezittert weil in dieser braunen Suppe man nichts sehen konnte und ich mußte schon ein wenig an die Krokodile denken. Aber ichr glaube so 2 - 3 Minuten war ich im Wasser.:-D

Aber unser Guide hat uns gesagt das Delphine Gefahr wittern und wenn Delpine da sind, ist es sicher. Na klar und merke ich rechtzeitig wenn die Delphine verschwinden weil Sie Gefahr wittern. Okay manchmal sollte man sich einfach nicht so viele Gedanken machen.

Selbst an unserer Lodge gab es ein Hauskrokodil. Aligator Hausaligator

Mir war ganz schön mulmig als ich über den Steg gelaufen bin. Am ersten Abend gab es so ein lautes Gewitter so etwas habe ich in meinem Leben noch nicht gehört so laut war da. Abenteuer pur. Das Piranja fischen mußte auf Grund des Wetters leider ausfallen-

Schildkröten Delphine   Böötchen Affen riesen Ratte und noch mehr Affen Krokodil oder Aligar Lodge Juan Pablo Benjamin und ikke

Leider hat es mitlerweile auch soviel geregnet das die Straßen richtig scheiße waren auf dem Rückweg und in Rurrenabaque angekommen mußten wir feststellen das unser Hostel seit 4 Tagen kein Wasser mehr hatte. Na besten Dank nachm Dschungel. Also haben wir uns im Schwimmingpool gebadet ;-) Am nächsten Tag wollte ich meinen Flug bestätigen lassen uns bin zum Amaszonas Büro gegangen und zum erschrecken mußte ich feststellen das der komplette erste Block von der Stadt vom Fluß überflutet war.

Amaszonas Büro

Na super, gekocht wurde mittlerweile mit Regenwasser, ein Teil der Stadt überflutet da wurde mir echt unheimlig und ich wollte nur noch weg. Also bin ich mit den Jungs direkt zum Flughafen und dann kam auch wieder die deutsche Julia hervor. Penetrant bin ich am Schalter stehen geblieben und wollte in den nächsten Flieger zurück nach La Paz. Deutsch sein wird dann auch manchmal belohnt und gemeinsam mit Mona und Antonio sind wir zum Flugzeug gerannt und konnten in letzter Sekunde mit.  So sehr ich auch in den Dschungel wollte und Abenteuer liebe, das tat mir in der Seele weh und ich war froh wieder in La Paz zu sein worauf wir uns sofort gemeinsam auf den Weg zur Copacabana an den Titikakasee gemacht haben. Das war am Schluß doch ein wenig zu viel Abdenteuer. Im Bus habe ich aber schon sofort eine neue Aufgabe bekommen die ich pflichtbewußt wahr genommen habe.

LA PAZ - Death Road

Freitag, 24.01.2014

Da die Flüge nach Rurrenabaque in das Amazonas Gebiet ständig gecancelt wurden habe ich mir wunderbar die Zeit in LA PAZ vertrieben. Eigentlich geh ich ja nie in ein Party Hostel aber das Wild Rover wurde mir wärmstens empfohlen somit habe ich mich dort einquatiert und sofort wohl gefühlt.

Die Yungas-Straße führt vom bolivianischen Regierungssitz in La Paz in das 56 km nordöstlich gelegene Coroico in den bolivianischen Yungas. Diese Straße kann man mit einem Fahrrad runterfahren und als Münsteranerin muß man dieses Erlebnis natürlich mitmachen. Diese Straße gehört aber auch zu den gefährlichsten Straßen der Welt. Austgestattet mit Helm, Schonern und nen Mountainbike ging das Erlebnis los.

Death Road Death Road

Leider gibt es wenige Fotos da ich meine Kamera lieber nicht mitgenommen habe und mich lieber aufs Fahrradfahren konzentriert habe.

Aber hier zumindest mal ein Video aus dem Web.

 


 

Die nächsten Tage habe ich damit verbracht abends  im Hostel Party zu machen  und morgens zu schauen ob ich endlich in den Dschungel fliegen kann. Wenn nicht bin ich einfach geblieben u habe mir tagsüber  dann die Stadt angeschaut und bin über Märkte geschlendert u habe die faszinierenden Leute beobachtet.

Die Bolivianer glauben an die Mutter Erde (pachamama) und wird noch von den indigien Völkern verehrt. Dies bedeutet auch das Sie ihr Opfergaben bringen. Wünschen Sie sich z.B ein neues Haus, Auto, Glück usw. gibt es bestimmte Symbole und diese werden zusammen mit einem toten Lama verbrannt und unterm Haus vergraben. Mir wurde erklärt das sie keine Lamas töten für Ihre Opfergaben und das es Fehlgeburten sind. Keine Ahnung ob das stimmt. Ich wollte euch ja eigentlich alle was mitbringen, aber bei dem Gedanken 20 tote Lamas in meinen Rucksack zu verstauen habe ich es gelassen.

Opfergaben Opfergaben

Es gibt auch überall so Pulver zu kaufen, woran die glauben. Ich war kurz davor, aber wer weiß was ich mir mit meinem super spanisch zugelegt hätte :-D

Hokus Pokus

Auf den Märkten oder auch so in der ganzen Stadt sind überall Straßenmusikanten, Straßenverkäufer und faszinierende Menschen zu sehen.

 

La PAZ hat mir richtig gut gefallen aber nach dem Australien Day das ich gemeinsam mit vielen Australiern im Hostel gefeiert habe, kam die erlösende Nachricht das ich endlich nach Rurrenabaque fliegen konnte und bin im wahrsten Sinne mit einem blauen Auge davon gekommen.

Was mich immer wieder an Boliven erstaunt hat, da kauft man aufm Markt ne Mango für 25 cent, ne Avocado für weitere 20 - 30 cent, Banane etc. Man hat den Beutell voller Früchte und die Verkäuferin sagt 4,5 pesos und man drückt ihr 5 in die Hand und sagt ist okay. Man dreht sich um und sie schreit, no no amiga und will einem unbedingt die 5 pesos wieder geben. So ein Armes aber ehrliches Volk.

Klar bezahlt man öfters Touristenpreise, und da kosten die 10 Bananen nicht 10 cent sondern 20, aber all das bringt keinen von uns um.

Was allerdings nervt ist das alles so verdammt hoch ist und dadurch Bolivien echt kalt ist und wenn man sich 100 meter bewegt man sich fühlt als hätte man hat nen Halbmarathon gelaufen. Naja man kann nicht alles haben. Bolivien ich mag dich! Sehr!

Hier ein kleiner Eindruck.

julia straßenverkäuferin Willste Shampoooooo Gemüsestand Kartoffeln Reis Geschäft Pilze  Obst  Souvenirs Straßenverkäuferin Fleisch

Eine ganz normale Busfahrt von Santa Cruz nach La Paz.

Mittwoch, 22.01.2014

Von Santa Cruz ging es in die Berge nach Samaipata. Ein kleiner süßer verschlafener Ort gelegen in der nähe vom Nationalpark.

Wir haben Wasserfälle besucht und sind durch die Gegend geschlendert, nach 3 Tagen wollte ich gerne gehen da ich mehr Aktion haben wollte.

Christina wollte lieber noch Ruhe und Entspannung und ist noch geblieben.

 

Also habe ich mich mit dem Bus Richtung la paz aufgemacht.

Regel Nr 1: nehme in Bolivien den teuersten Bus, also bin ich mit Trans Cobacabana gefahren und bin 1 Klasse gefahren und habe 18€ bezahlt ;-).
Regel Nr 2: Setze dich in die Nähe von Frauen und Kindern
Regel Nr 3: Pass gut auf all deine Sachen auf.

Busbahnhof Bus Begleiter Ein laufender KioskMein Sitz

Alle Regeln erfüllt und los ging die Reise. Geplant waren 16 std. Ankuftzeit La Paz 6h.


Nach ein paar Minuten hat der Bus das erste Mal angehalten um noch folgendes mitzunehmen.



Gepäck

Ein paar Std. später stoppt der Bus an einem Restaurant und hier war meine Herausforderung was vegetarisches zu bestellen.
Ich habe dann gesagt das ich vegetarierin bin und habe dann Reis mit gebratenen Bananen bekommen für 1€ . War sogar richtig lecker.



Restaurant Mein Essen

Dann ging die Reise weiter und ich finde Busfahrten übrigens auch super entspannend und aufregend.

In der Nacht habe ich schon gemerkt das der Bus ab und an angehalten hat und ich habe mich schon gewundert. Die Frau neben mir hat sich
lautstark aufgeregt aber das ist der Vorteil wenn man nicht viel spanisch spricht, man kann sich gar nicht aufregen.
Also habe ich einfach weitergeschlafen.

Um 7h bin ich aufgewacht und habe mit Hilfe meines kleinen Wörterbuches habe ich  herausgefunden das wir einen Motorschaden haben und
noch 2 std. von La Paz entfernt sind. TAAARRAAAAA aber ich konnte mich ja immer noch nicht aufregen.

Als dann die Frau mit Kind ihre Sachen gepackt hat und gesagt hat das sie sich jetzt nen andern Bus sucht, war ich hellwach.
Kann ich mitkommen habe ich sie gefragt und sie sagt klaro!
Also habe ich fix die Sachen gepackt und bin raus aus dem Bus.
Ab zum Busfahrer der mit 20 anderen Männern versucht hat den Bus zu reparieren. Und er meinte ich sollte warten und wir fahren bald wieder.

mmmhhhhhh 
In dem Moment stoppt die Frau einen Truck und plötzlich gehen ein paar Frauen mit Kindern aus meinem Bus raus und rennen zum Truck.
ICH AUCH!
Am Track angekommen sage ich der Frau das der Busfahrer sagte in 20 min gehts weiter, sie erzählte irgendwas was ich nicht verstanden habe und der ganze
Truck sagt komm mit, komm mit amiga.
Engelchen, Teufelchen. Geduld ist eine Tugend und Geduld habe ich nicht, also bin ich zurück zum Bus, habe meinen Rucksack geschnappt und los ging die Reise.

Was ein Spaß, war aber ein bischen kalt :-)

Eine Busfahrt die ist lustig, eine Busfahrt die ist schön... Busfahrt Truck


 
Nach 2,5 std. bin ich in la paz angekommen, wir haben dann alle 1€ bezahlt und die Leute haben sich ganz lieb verabschiedet und ich habe mich sooo geärgert das ich so wenig spanisch kann.
Wäre am liebsten mit meinen neuen Freunden mitgegangen.
Dann haben Sie mir noch ein Taxi organisiert. Somit bin ich sicher mit nur ein paar Stunden Verspätung in la paz angekommen.
und ich hatte den mega Spaß.
Wenn du mir in Deutschland sagen würdest, lass und mal 20 std. irgendwo hin fahren, ich würde euch nen Vogel zeigen. ABER hier liebe ich es ;-)

Eine ganz normale Busfahrt halt :-)

vom westlichen Südamerika endlich ins Abenteuer WELCOME BOLIVIA !!!!

Donnerstag, 16.01.2014

Von Iguazu ging es nach Salta (ein letztes Mal Argentinien) dort habe ich auch die beiden Hamburgerinnen Anna und Annette kennengelernt und wir haben beschlossen gemeinsam weiter nach Bolivien zu reisen.

Es war so herrlich unkompliziert und lustig, da konnte man sich einfach nicht trennen.

Kaum hatten wir die Grenze von dem westlichen Argentinien nach Bolivien überschritten war ich verliebt und voller Abenteuerlust. Das ist genau das war ich will, Bolivien!


BOLIVIA

Die Landschaft unberührt, die Menschen faszinierend in ihren alten Trachten, mit ihren Frisuren usw.
55 % der Bevölkerung gehören den indigenen Völkern, gut 30 % der Bevölkerung sind Mestizen. Die übrigen Bewohner des Landes sind Weiße.
Kaum vorstellbar das so noch Leute leben, aber was wir nicht kennen vermissen wir ja nicht.
Die Kinder werden in Tüchern auf dem Rücken getragen, 2 geflochtenen Zöpfe ist Mode, überall wird irgendwie und irgendwomit versucht Geld zu verdienen.
Es ist so unfassbar günstig hier. Man kann hier leben wie eine Prinzessin und nicht mehr als 20€ inkl. Übernachtung ausgeben pro Tag. (Alkohol schon eingerechnet ;-) )

In Tupiza angekommen haben wir uns erstmal auf den Rücken von Pferden geschwungen und sind durch rote Canyons geritten, gut das mein spanisch noch ausreichte dem Typpes zu sagen das ich das ruhigste und liebste Pferdchen haben möchte ;-)



Zu Pferde Pferdchen Pferdchen

Am nächsten Tag ging es dann auf die 4 Tages Tour durch die Salzwüste, vorbei an Lagoonen, Vulkanen, heißen Quellen, Flamingos, Lamas usw. Stellenweise sind wir die gleichen Wege wie die Dakar Ralley gefahen, nur 1 Tag eher ;-).
Leider stellte sich unser italienische Begleiter als ein stinkender unhygiener Hippie aus, was leider ein wenig (im wahrsten Sinne) die Luft verpestet hat, aber wir haben
versucht uns davon nicht die Laune verderben lassen. Aber das ging mit Anna und Annette nicht, wir haben uns einfach mega verstanden.
4 Tage haben wir in basic Unterkünften geschlafen, duschen war nicht möglich (wir haben uns somit super dem Italiener angepasst, aber wir haben wenigstens unsere Klamotten gewechselt) und abends sind wir einfach total erschöpft von den vielen Erlebnissen ins Bettchen gefallen.

Bekocht wurden wir von Magilena die immer mit dabei war.

Anfangs hatte ich ein wenig mit der Höhe zu kämpfen (wir waren größtenteils zw. 3000 - 5000m unterwegs), aber dank ein paar Wunderpillen und Cocablättern ging es mir schnell besser.

Salar de Uyuni Salar de Uyuni Salar de Uyuni Salar de Uyuni Salar de Uyuni Salar de Uyuni Salar de Uyuni Salar de Uyuni Salar de Uyuni Salar de Uyuni Salar de Uyuni Salar de Uyuni Salar de Uyuni Salar de Uyuni Salar de Uyuni Salar de Uyuni Salar de Uyuni Salar de Uyuni Salar de Uyuni Salar de Uyuni Salar de Uyuni  Salar de Uyuni Salar de Uyuni Tour Salar de Uyuni Tour Salar de Uyuni Tour Salar de Uyuni TourSalar de Uyuni Tour Salar de Uyuni Tour Lagoon Colorado Salar de Uyuni Tour Salar de Uyuni Tour Vulkan Salar de Uyuni Tour Salar de Uyuni Tour Salar de Uyuni Tour heiße Quellen Salar de Uyuni Tour Flamingoooos und noch mehr Flamingoooos Lammaaaas Queso hier wurde gekocht Salar de Uyuni Tour Salar de Uyuni Tour STrauß Salar de Uyuni Tour Salar de Uyuni Tour Salar de Uyuni Tour Salar de Uyuni Tour Rathaus und noch mehr lamaaas Salar de Uyuni Tour Salar de Uyuni Tour The END

Von Tupiza ging es weiter nach Sucre, die weiße Stadt. Wo dann auch wieder Christina zu uns gestoßen ist.

Sucre ist wunderschön und liegt nicht mehr so hoch auf ca 2500m.

In Sucre wollten wir zu Wasserfällen fahren und haben dem Busfahrer gefragt ob er zu den Dingern mit viel Wasser usw. fährt (wir kannten das Wort für Wasserfall nicht) und er bestätigt das wir im richtigen Bus sind und an der Endstation aussteigen müssen usw.

An der Endstation angekommen, haben wir zu unserer Überraschung festgestellt das wir nicht an den Wasserfällen sind sondern: TARAAAA am Dinosaurierpark ;-).

Tja das ist Bolivien :-D

Da es nicht ganz so warm ist auf Grund der Höhe und Regenzeit, haben Christina und Ich beschlossen nach Santa Cruz zu fliegen um noch ein wenig Sonne zu tanken und Anna und Annette sind weiter Richtung Peru gezogen und so haben unsere Wege sich leider getrennt, ich bin aber ziemlich sicher das wir uns auf unserer Reise nochmal irgendwo wieder treffen.

Foz die Iguazu - Puerto de Iguazu 3.01 - 5.01

Sonntag, 05.01.2014

Mit dem Nachtbus ging es von Florianopolis nach Foz de Iguazu.Im Bus habe ich dann ein nettes Paarchen kennengelernt die mich dann ganz lieb mit Informationen versorgt haben und mit denen ich dann auch direkt nach der Ankunft die brasilanische Seite der Iguazu Wasserfälle besichtigt habe. Lustigerweise waren sie auch in dem gleichen Hostel wie ich.

Es gibt zwei Seiten der Wasserfälle. Eine brasilanische Foz de Iguazu und eine argentinische Seite Puerto Iguazu.

Wie mir von vielen Seiten berichtet wurde, soll die braslianischen Seite zwar sehr schön sein, aber man sieht die Wasserfälle nur von weitem. Und da ich ja auf der brasilianischen Seite angekommen bin, bin ich spontan nach der Ankuft weiter zum National Park. Fix die Sachen gewechselt und die Rücksäcke am Eingang abgegeben und los gings. Regenjacken werden völlig überbewertet bei Wasserfällen und don't feed the animals ;-)

Foz de iguazu, brasilianische Seite Don't feed the animals Don't feed the animals Foz de iguazu, brasilianische Seite Foz de iguazu, brasilianische Seite Foz de iguazu, brasilianische Seite Foz de iguazu, brasilianische Seite

Am nächsten Tag ging es dann mit ein paar Leuten aus dem Hostel marcopoloinn zu der argentinischen Seite der Falls und es war wie angekündigt weit aus beeindruckender weil man viel näher an den Wasserfällen ist und die Wege sogar über die Wasserfälle gehen.

Mit den Boot sind wir auch (in Bikini, ich habe ja aus dem ersten Tag gelernt) in die Wasserfälle rein gefahren, was ein Spaß. Hoffe das ich das Video noch bekomme.

Leider war das Wetter stellenweise diesig aber seht selbst

Puerto Iguazu - argentinische Seite Puerto Iguazu - argentinische Seite Puerto Iguazu - argentinische Seite Puerto Iguazu - argentinische Seite Puerto Iguazu - argentinische Seite Puerto Iguazu - argentinische Seite Puerto Iguazu - argentinische Seite Puerto Iguazu - argentinische Seite Puerto Iguazu - argentinische Seite Puerto Iguazu - argentinische Seite Puerto Iguazu - argentinische Seite

Morgen fliege ich in den Norden von Argentinien nach Salta um vom Süden aus in Bolivien einzureisen.

Ich freu mich richtig auf Bolivien, endlich das richtige aufregende Südamerika.

Yieha

 

 

Brasilien - Weihnachten - Wellenspringen statt Bleigießen 21.12.13 - 2.01.14

Mittwoch, 01.01.2014

Von meinem geliebten Cabo Polonia ging es weiter nach Brasilien. An der Grenze von Uruguay nach Brasilien in Chuy habe ich den Bus von Christina abgefangen und weiter ging die Reise zu zweit.

In unserem ersten Ziel Praia da Rosa ein kleiner Ort (ich hatte mich eigentlich auf Aktion gefreut) an der brasilianischen Küste haben wir Weihnachten verbracht und wenn ich ehrlich bin war Weihnachten am Strand ohne Familie & Tannenbaum kein richtiges Weihnachten, aber wir haben uns es trotzdem gut gehen lassen.

Unter anderem haben wir uns die Zeit mit Bikini shoppen vertrieben. Brasilianerinnen tragen ein Hauch von Nichts am Strand, besonders am Hintern. So war es eine sehr lustige Kommunikation mit der Verkäuferin. Ich habe ihr immer gesagt das ich soetwas nicht tragen kann und sie hat darauf geantwortet: Doch du bist in Brasilien. Uiuiuiui ich hatte die ersten Tage einen Sonnenbrand und zwar am Hintern :-)

Da ich mein Buch schon durch hatte, habe ich die Zeit am Strand mit Brasilianer gucken verbracht, ein sehr angenehmer Zeitvertreib.

Von Praia da Rosa ging es dann am 26 weiter auf die Halbinsel Florianopolis in den tarrraaaa verschlafenen Süden der Insel in unser kleines Appartement. Unsere Mitbewohner waren sämtliche Frösche in den Abflüssen und Ecken. Christina hat sich nen Spaß draus gemacht und ich war ständig auf der Suche nach Franzosen und wollte Ihnen diese Delikatesse anbieten ;-)

Hier wollten wir auch eignetlich Silvester verbringen, leider kam alles anders. Christinas Opa ist verstorben und sie ist zurück nach Deutschland geflogen. (Sie kommt Mitte Januar zurück nach Bolivien).

Und da ich auf keinen Fall mit den Fröschen alleine in diesem Appartement im zwar sehr schönen aber einsamen Coste del Dentro bleiben wollte, habe ich Christina zum Flughafen gebracht und bin in einem zwar nicht so schönen Ort Barra da Lagoa ins ShareHouse Hostel gezogen, dafür war dort jede Menge los. Und das war ja das was ich wollte.

Silvester feiern die Brasilianer alle am Strand und tragen weiß.

In Brasilien ist der Jahreswechsel das zweitgrößte Fest nach Karneval und gleichzeitig der Ehrentag von Iemanjá, der Göttin des Meeres, was der Farbe weiß als Symbol dieser Gottheit und Zeichen der Fruchtbarkeit an diesem Tag eine besondere Bedeutung zukommen lässt. Weiß ist daher die Farbe der Kleidung an diesem Abend, welche für Reinheit, Unschuld und Frieden steht u gleichzeitig die Lieblingsfarbe der Meeresgöttin ist.Jede andere Farbe hat auch seine Bedeutung.

Gelb: Geld
Blau: Freundschaft
Grün: Glück
Pink: Liebe
usw.

Brasilia

Also bin ich Silvester mit den Leuten aus dem Hostel in einem weißen Kleid ab zum Strand und bin nach Mitternacht über 7 Wellen gehüpft.
Der Brauch sagt man spingt über 7 Wellen und darf sich bei jeder Welle etwas wünschen zu Ehren der Meeresgöttin Yemanjá . Dieser Brauch muß sich ein Mann ausgedacht haben, ich bin total klitsch naß aber glücklich ;-) mit meinem weißen Kleid ausm Wasser zurück gestolpert.

Barra da lagoa Barra da lagoa Barra da lagoa Barra da lagoa

Am nächsten Tag hieß es dann so langsam Rucksack packen und es ging am 2.01 weiter mit dem Nachtbus nach Iguazu. Es reichte auch langsam mit Strand und freu mich jetzt auf reisen und Aktion ;-)

Ich hoffe das ihr alle ein tolles Silvester hatte und wünsche euch ganz viel Freude, Glück, Liebe und noch ganz viel mehr für das Jahr 2014!!! In Gedanken war ich bei Euch!

Cabo Polonia - lost in Paradise

Sonntag, 22.12.2013

Von Punta del Diablo ging es weiter nach Cabo Polonia.


Es ist ein kleiner süßer Ort mit nur 70 Einwohnern, mini Häuschen, gelegen im Nationalpark, ohne Elektrizität, ohne Straßen, der Weg dorthin führt durch die Wüste auf 4 Wheels Tracks.


Truck Cabo


Ich habe stundenlang in Hängematten gelegen, geschlafen, Bücher gelesen, in den Wellen herumgesprungen, die Gegend erkundet u gemeinsam mit den netten Leuten aus meinem Hostel del Cabo gekocht, gelacht und abends mit Gitarre
am Lagerfeuer gesungen.

Hostel del Cabo Hostel del Cabo Aussicht von meinem Zimmer Mein Lieblingsplatz Cabo Strand Cabo Hostel


Abends war es so dunkel, das man den Sternenhimmel auf eine ganz besondere Art genießen konnte.

Der Supermarkt war jedes Mal ein kleines Abendteuer, da die Leute mir die Lebensmittel geholt haben (was mit meinem super spanisch eine lustige Herausforderung war, wenn mich keiner verstanden hat, bin ich um die Theke gelaufen und wir haben gemeinsam gesucht)
Mit der alten Waage wurde sogar noch gewogen, die Rechnung habe ich nie verstanden ;-)

supermarkt Supermarkt

Am Abend haben wir Fisch gekocht, welcher nur ein paar Stunden vorher gefischt wurde u wir direkt vom Fischer geholt haben.

Pescado Tash&Nick


Wusstet ihr das Uruguay es als einzigstes Land geschafft hat, Marihuana zu legalisieren?

Am Freitag und Samstag hat auch der einzigste Pub im Ort offen. Zu diesem ganz besondern Wochen Highlight trifft sich dann das ganze Dorf im Pub, was sich natürlich als glücklicher Zufall herausstellte war ich doch Freitags & auch Samstags in Cabo.

An meinem ersten Tag bin ich durch die Gegend geschlendert und habe diese Rakete von Musik gehört, es hörte sich nach einer Party von dutzenden betrunkenen
Leuten an und ich wollte so gern Teil dieser Party sein, aber ich konnte die Party nicht finden.

Am nächsten Tag stellte sich diese Party als Seelöwenkolinie heraus die an der Küste am Leuchtturm leben. 180.000 insgesamt (ich habe sie nicht gezählt).

Die Party Der Leutchturmmann


Aus den eigentlich geplanten 4 Tagen wurden ganze 8, diesen Ort konnte ich einfach so schnell nicht verlassen. Ich bin nach 5 Nächten innerhalb des Hostels umgezogen, so hatte ich Abwechslung auf meine Art und Weise.

Ich habe die Augen geschlossen mit einem Lächeln auf den Lippen und war glücklich das ich dies erleben durfte.


Sonnenaufgang Cabo Magic

In Cabo ist die Zeit stehen geblieben, Cabo ist Magic.

Montevideo & Punta del Diablo

Mittwoch, 11.12.2013

Mit dem Flieger ging es dann passend zu Nikolaus zu Christina und da ich ja gut erzogen wurde, habe ich von meinem letzten Geld in Buenos Aires ein Strauß Blumen gekauft, habe damit sie nicht vertrocknen noch eine kleine Tüte mit Wasser gefüllt und sie ganz behütet bis nach Montevideo mitgenommen.

Am Zoll angekommen habe ich mein Rucksack aufs Band gelegt und auch die Blümchen. Leider lief ein wenig Wasser aus der Tüte und da wurde der Zollbeamte der vorher schon fast am schlafen war aufmerksam und hat mir die Blumen abgenommen. Auch mein trauriger Blick und mein super spanisch hat nichts geholfen.

Auch dabei hatte ich mir nichts gedacht, aber gut das ich nicht in Amerika war ;-)

Also bin ich ohne Blumen zu Christina, die Wiedersehensfreude war groß und wir haben die Zeit in Montevideo genossen. Kein Sightseeing, sondern Sonne, Strand & Meer, lange Gespräche, Marktbesuch usw.

Den Farbunterschied hole ich noch auf ;-)

Nikolaus

Da Christina noch ein paar Unisachen zu erledigen hat, habe ich mich allein auf den Weg zu den schönsten Stränden Uruguays gemacht und hier bin ich gerade.

Punta del Diablo, ein 900 Einwohner Örtchen am Meer, und hier tue ich das war ich am aller besten kann: Faul sein!

Punta del Diablo Punta del Diablo Punta del Diablo Punta del Diablo Punta del Diablo

Buenos Aires

Dienstag, 10.12.2013

In BA habe ich im Viertel Palermo übernachtet im Eco Palermo Hostel, da das Viertel als besonders sicher auch bei Nacht gilt. Hier gibt es viele Restaurants und ist relativ grün, also perfekt für das Landei.

Da ich ja nicht so auf SightSeeing stehe habe ich auch in Buenos Aires das gemacht was ich am besten kann. Durch die Gegend schlendern, Kirchen & Museen wenn überhaupt nur von außen begutachten, in Parks abhängen und Leute beobachten und mit dem Fahrrad BA erkunden und natürlich eine unfreiwillige Stadtrundfahrt mit dem Bus, da ich in den falschen Bus gestiegen bin und ich den Busfahrer mit meinem super spanisch nicht verstanden habe.

Kennt ihr noch die Sendung: Es war einmal das Leben?

https://www.youtube.com/watch?v=k-wdsM-7W_g

Ich weiß zwar nicht was der Typ für einen Auftrag hatte, aber mein Foto of the day ;-)

Es war einmal das Leben

Viedma Pro Glacier Ice Climbing und eine Thermoleggins

Montag, 02.12.2013

Mir wurde das Viedma Glacier Ice Climbing sooooo empfohlen das ich ohne wirklich darüber nachzudenken es einfach gebucht habe.
Ich habe mir es dann so vorgestellt, man fährt mit dem Boot zu dem Gletscher, wandert ein bisschen darüber und dann klettert man so "aus Spaß" ein bißchen ne Wand hoch.

Erste Überlegung: Was ziehe ich an. Ich hatte die Wahl zwischen einer engen Röhrenjeans oder halt meinem Liebling: meine Thermoleggins.
Da man ja in engen Jeans nicht wirklich klettern kann, bin ich fröhlich zum Treffpunkt geschlendert und zwar in kurzer Hose mit Thermoleggins und Wanderschuhen (oben rum hatte ich alles angezogen was ich im Rucksack gefunden habe).

Und da waren Sie die 7 Anderen vollig perfekt mit Funktionskleidung ausgestatteten Mitbestreiter u die beiden Guides die mich mit einem Grinsen begrüßten.
upppssss ;-) was habe ich mir nur wieder dabei gedacht --> offensichtlich nichts und habe mich schon auf frieren eingestellt Lachend

Aber da war er, der rettende Engländer der mir freundlich seine Regenhose anbot und ich sie dankend gegen meine kurze Hose tauschte.

Viedma Gletscher El chalten Ohne Termoleggins

Mit Spikes, Helm ausgestattet. ging es dann los übers Eis, an Gletscherspalten vorbei usw. Der Trip stellte sich dann nicht als Wanderung und ein wenig Klettern heraus. NEIN, nix trekking, wir sind in diese Gletscherspalten runtergeklettert und wieder an verschiedenen Wänden hoch&runter geklettert. Da war der Name der Tour: Viedma Pro Ice Climbing --> Programm.

Gletscherspalte Julia in Aktion Julia in Aktion yieha
Hat mega Spaß gemacht, war aber auch mega anstrengend. Und jetzt stellt euch das mal in einer Thermoleggins vor, war ganz schön froh über diese Wasser & winddichte englische Hose.

What a day Lachend

Jetzt habe ich die dicken Sachen inkl. Thermoleggins ganz tief in meinen Rucksack gepackt, denn eins ist sicher gleich gehts nach Buenos Aires und
dort ist es 30 Grad und Sonnenschein, da braucht man ja noch nicht mal eine Thermoleggins ;-)

Goodbye Patagonien

Fitz Roy

Oh wie schön ist Patagonia!

Samstag, 30.11.2013

 
Den Flughafen zu wecheln in Buenos Aires stellte sich als aufwendiger heraus als angenommen.
Lange Wartezeit am Zoll, kein fuktionierender Geldmautomat, komische Busfahrpläne usw. aber das erste Abenteuer habe ich in 4 STd
gemeistert und war rechtzeitig am nationalen Flughafen um nach El Calafate zu fliegen.

Im I Keu Kek Hostel angekommen (eins der schönsten Hostel wo ich bis jetzt war) war ich sofort wieder mittendrin im Backpackerfeeling. Viele verschiedenen Charaktere, Nationalitäten und wir wollen alle nur das gleiche: fremde Länder entdecken, voneinander lernen und die Zeit genießen.

Meine erste Nacht begann genauso chaotisch wie ich Köln verlassen habe. Ich bin stumpf nach 1 Std. Schlaf ausm Bett gefallen deswg. schmückt mich jetzt ein hübsches Pfaster im Gesicht und mein Karnevalskostüm steht auch schon fest: Harriette ;-)
Aber alles gut, müßt euch keine Sorgen machen!

Patagonien ist noch schöner als ich es erwartet habe. Am ersten Tag habe ich stumpf fast den ganzen Tag aufm Sofa abgehangen und auf die Berge & See geschaut.

Flamingos beobachtet und abends das extra für mich gegrillte Gemüse beim BBQ genossen.

Am nächsten Tag ging es dann durch die Wildness zum Porito Moreno Gletscher. Schon sehr beeindruckend so eine riesen Fläche nur Eis zu sehen.

Perito Moreno

Mit dem Boat sind wir dann anschließend sehr nah an den Gletscher getuckert und da es sehr sehr windig war, stellte sich dies auch als lustiges windiges Abenteuer heraus.

 

Porito Moreno Gletscher

 
Von El Calafate ging es dann am nächsten Morgen via Bus 3 Std. nach El Chalten ins Patagonia Hostel.
El Chalten ist ein süßer kleiner Ort mitten in den Bergen von wo man aus direkt zu Lagunen und Gletscher wandern kann.
Gesagt, getan und da es in Patagonien erst um 21:30 so langsam dunkel wird bin ich mit dem lustigen Holländer Tom nach unserer Ankunft noch zur Laguna Torre gewandert um den sonnigen Tag voll auszunutzen. Der Ranger hat uns vorher erzählt das es Pumas in der Gegend gibt, wir aber keine Angst haben sollen, sie sind satt u greifen keine Menschen an. Wer mich kennt weiß das ich ganz brav in Toms Nähe geblieben bin u bei jedem Schatten nen Puma vermutet habe. Tom hat sich daraus einen riesen Spaß gemacht und ich habe einfach fröhlich lustige Lieder gesungen, damit der Puma mich schon von weitem hört u es erst gar nicht wagt in meine Nähe zu kommen ;-)

Laguna Torre  Laguna Torre

Und da wir ja nicht zum Spaß hier sind stand am Freitag dann die Wanderung zur Laguna de los Tres an.
Gemeinsam mit  Tom und der Amerikanerin Sarah gings los.

Nach 4 Std waren wir endlich angekommen. Nach 12,5 km und 750 Höhen Meter war ich fix und fertig oben und hab mich auf dem Weg x mal gefragt warum ich den Quatsch überhaupt mache ;-)! Aber die Anstrengung hat sich gelohnt.


Laguna de los Tres Laguna de los Tres

 

Heute mache ich deswg. gar nichts, hänge in Cafes ab, genieße den Sonnenschein bevor ich morgen Ice Climbing auf dem Viedma Pro Gletscher mache.

Hasta luego ;-)

Auf gehts, ab gehts --> 3 Monate lang

Samstag, 23.11.2013

Morgen erfülle ich mir einen lang ersehnten Traum und ich reise 3 Monate lang durch Südamerika.

Um euch ein wenig auf dem Laufenden zu halten was ich so erlebe versuche ich den Blog zu schreiben. Bitte seit nicht böse wenn ihr länger nichts hört, das ist dann nur ein Zeichen dafür das ich gerade das Leben genieße ;-)

 

Juli

Ich freu mich das ihr mich mit diesem Blog ein Stück weit auf meiner Reise begleitet.

Der Plan ist es erst ein paar Tage Patagonien zu bereisen und dann via Buenos Aires nach Uruguay zu meiner Freundin Christina und dann mit Ihr weiter über Brasilien, Bolivien nach Peru zu reisen.

Aber der Plan ist: Wir haben keinen Plan.

Lasst das Abenteuer beginnen Küssend

 

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